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Berlin ohne Drag und Glitzer ist nicht Berlin!

Bündnisgrüne Fraktion wehrt Angriff auf queere Kultur ab.

Anerkennung und Unterstützung für Drag Kunst fordert die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Charlottenburg-Wilmersdorf. Sie lehnt den jüngsten Vorstoß der AfD, der pauschal Drag Queens und Drag Kings als „Gefahr für Kinder und Jugendliche“ diffamiert, auf das Schärfste ab.

Bei Drag geht es um das Recht, die eigene Erscheinung, den eigenen Ausdruck und die eigene Kunst frei zu gestalten. Es geht um die Freiheit, selbstbestimmt auftreten zu können. Es geht um das humorvolle Aufs-Korn-Nehmen von Geschlechterrollen“, beschreibt Fraktionsvorsitzender Sebastian Weise die Drag Kunst. „Berlin und somit auch Charlottenburg-Wilmersdorf lebt von seiner Freiheit, seiner Selbstbestimmung und seiner bunten Vielfalt – und dazu gehören Drag Queens und Drag Kings einfach dazu.“

Sebastian Weise verweist auf Strafrechtsverfahren bei der AfD: „Allein 2024 wurden 28 AfD-Mandatsträger*innen strafrechtlich verurteilt. Hinzu kommt der aktuelle Fall aus Ilmenau, wo ein AfD-Stadtrat unter Verdacht steht, an der geplanten Entführung des ehemaligen Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach beteiligt gewesen zu sein. Wer schützt uns vor der Kriminalität der AfD?“



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