
Das Wohngebiet um die Königin-Elisabeth-Straße sicherer, leiserer und lebenswerter gestalten, besonders für die Anwohnenden, Fußgänger*innen und Radfahrenden – dafür schlägt die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen ganzen Maßnahmenkatalog vor.
Zu den Maßnahmen, die sie gemeinsam mit Zählgemeinschaftspartner CDU in der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf fordert, gehört eine flächendeckende Verkehrsberuhigung in allen Nebenstraßen. Dafür braucht es Verbesserungen für Fußgänger*innen durch Gehwegvorstreckungen und versetzte Parkbuchten sowie die Kontrolle von falsch parkenden Autos.
Fraktionsvorsitzender Sebastian Weise erläutert den Hintergrund: „Seitdem die Brücken der Stadtautobahn A100 erneuert werden, schlängeln sich die Autos und LKW durch die Kieze und belasten die Anwohner*innen. Wir wollen eine weitläufige Umfahrungsroute des Schwerlastverkehrs, Einbahnstraßen im Kiez und Verkehrsüberwachung.
Um die außergewöhnlich starke Belastung der Anwohnenden zu verringern, braucht es ein Nachtverbot für LKW auf der Königin-Elisabeth-Straße. Für den Bereich zwischen Autobahn und Ahornallee fordern wir ein Verkehrskonzept mit Tempo 30 und wieder eine zuverlässige Busanbindung mit dem 139er.
Um den Kiez klimaresilienter zu gestalten, sollen während der Straßensanierungen Bäume gepflanzt und Flächen entsiegelt und begrünt werden.