
Zu den illegalen Fällungen der Rosskastanien am Spreeufer für den Bau des Gaskraftwerks sagt Fraktionsvorsitzender Sebastian Weise: „Dass der Senat nach einem historischen Hitzewochenende die gesunden Bäume fällt, zeigt wie sehr ihm die Klimakrise egal ist. Es gibt sehr wohl die Alternative andere Räumlichkeiten anzumieten, um weniger Container aufzustellen und so die gesunden Bäume stehen zu lassen.“
Sibylle Centgraf, Sprecherin für Klimaschutz ist empört: „Unfassbar, dass eine Landesbehörde, die für Immissionsschutz zuständig ist, Fällgenehmigungen von gesunden, vitalen Bäumen am Spreeboard genehmigt und damit gegen das Berliner Klimaanpassungsgesetz verstößt, das seit Herbst letzten Jahres geltendes Recht ist.“
Das ehemalige Karstadt-Gebäude in der Wilmersdorfer Straße soll als kreativer Ort genutzt werden. Das regt die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) an, denn es droht ein noch länger andauernder Leerstand des alten Warenhauses.
Jun Chen, Sprecher für Bauen und Wohnen, nennt Hintergründe und Ideen: „Der Eigentümer hat sich für ein neues Konzept der Nachnutzung entschieden und muss dafür neu planen. Statt Büros sollen mehr Wohnungen entstehen. Für die Zeit der Planung und Genehmigung - was voraussichtlich mehrere Jahre dauern wird - soll deshalb eine Zwischennutzung ermöglicht werden.
Am Donnerstag findet die letzte Bezirksverordnetenversammlung (BVV) vor der Sommerpause im Rathaus Charlottenburg statt. Ihr könnt vor Ort dabei sein oder sie im Livestream verfolgen: https://www.youtube.com/watch?v=Y6AriUYy628.
Wir bringen diese Themen ein:
Zwischennutzung im ehemaligen Karstadt-Gebäude ermöglichen
Die leerstehenden Räume des Karstadt-Kaufhauses in der Wilmersdorfer Straße sollen Kunst, Kultur und Kreislaufwirtschaft zeitweise zur Verfügung gestellt werden, fordert die bündnisgrüne Fraktion. „Eine kreative Nutzung bietet eine Wini-Win-Situation für die Kreativbranche und die Umgebung des Gebäudes, das noch eine Zeit leer steht, bevor es umgebaut wird“, erläutert Jun Chen, Sprecher für Bauen und Wohnen.
Das Wohngebiet um die Königin-Elisabeth-Straße sicherer, leiserer und lebenswerter gestalten, besonders für die Anwohnenden, Fußgänger*innen und Radfahrenden – dafür schlägt die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen ganzen Maßnahmenkatalog vor.
Zu den Maßnahmen, die sie gemeinsam mit Zählgemeinschaftspartner CDU in der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf fordert, gehört eine flächendeckende Verkehrsberuhigung in allen Nebenstraßen. Dafür braucht es Verbesserungen für Fußgänger*innen durch Gehwegvorstreckungen und versetzte Parkbuchten sowie die Kontrolle von falsch parkenden Autos.
Fraktionsvorsitzender Sebastian Weise erläutert den Hintergrund:
Am Donnerstag findet die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) im Rathaus Charlottenburg statt. Ihr könnt vor Ort dabei sein oder sie im Livestream verfolgen: https://www.youtube.com/watch?v=oKKj1bmDgnI.
Wir bringen diese Themen ein:
Verkehrskonzept rund um die Königin-Elisabeth-Straße
Das Wohngebiet um die Königin-Elisabeth-Straße sicherer, leiserer und lebenswerter gestalten – dafür schlägt unsere Fraktion einen ganzen Maßnahmenkatalog vor. „Wir wollen eine weitläufige Umfahrungsroute des Schwerlastverkehrs, Einbahnstraßen und Temporeduzierungen“, führt Fraktionsvorsitzender Sebastian Weise aus.